Verantwortung
Verantwortung bedeutet für mich: für die Menschen da zu sein – heute und für die, die morgen hier leben werden.
Wenn wir über Klimaschutz und Nachhaltigkeit sprechen, dann geht es nicht um abstrakte Ziele. Es geht um die Welt, in der unsere Kinder groß werden. Um Luft, die wir atmen. Um die Heimat, die wir ihnen hinterlassen.
Meine Vorstellung von Klimaneutralität bedeutet für mich: mutig zu bleiben, neue Wege zu gehen, moderne Technologien zu nutzen und unsere Wirtschaft mitzunehmen – nicht gegeneinander, sondern miteinander.
Verantwortung heißt für mich auch: ehrlich mit unseren Finanzen umzugehen. Wir dürfen nicht weiter Rücklagen aufbrauchen und zukünftige Generationen belasten. Manchmal bedeutet Verantwortungsbewusstsein, „Nein“ zu sagen – damit wir später mit gutem Gefühl „Ja“ sagen können. Lieber wenige Projekte, aber diese richtig, sinnvoll und solide angehen.
Verantwortung für ein sicheres und lebenswertes Aschau
Der Verkehr in Aschau nimmt spürbar zu – und er wird sich in den nächsten Jahren noch weiter steigern. Im Industriegebiet entstehen auf weite Sicht ca. 500 neue Arbeitsplätze, die Förderschule in Waldwinkel wird mit ca. 380 Schulkindern und ca. 60 Lehr- und Verwaltungskräften tagtäglich den Verkehr in Aschau belasten und zu guter Letzt werden, durch die Ansiedlung von neuem Gewerbe in Thann, weitere neue Verbindungen entstehen. Das bringt Fortschritt, aber eben auch Belastung mit sich.
Ich wünsche mir, dass Aschau ein Ort bleibt, in dem man gerne lebt und sich gern bewegt. Deshalb stehe ich für:
• Einen Kreisverkehr dort, wo er Sicherheit schafft.
• Zebrastreifen, die nicht nur Autos verlangsamen, sondern uns schützen.
• Straßen, die nicht mehr geflickt, sondern richtig erneuert werden.
Die Gemeindestraßen, insbesondere die Waldwinkler Straße und auch der Kiesparkplatz - das sind Projekte, die nicht auf den nächsten Haushalt warten dürfen. Das sind Wege und Plätze die Menschen jeden Tag nutzen. Und diese verdienen eine Lösung, keine Ausrede.
Verantwortung für eine starke Energiezukunft
Energie ist nicht nur eine technische Frage – es ist eine Frage des Vertrauens.
Die Menschen wollen sich darauf verlassen können, dass ihre Gemeinde weitsichtig handelt und niemanden finanziell überfordert.
Deshalb möchte ich die folgenden Punkte anstreben:
• Photovoltaik - groß denken – auf Dächern, Freiflächen und mit echter Bürgerbeteiligung.
• Energieprojekte so gestalten, dass sie für alle verständlich, fair und zukunftstauglich sind.
Unsere kommunale Wärmeplanung zeigt: Ein Fernwärmenetz ist möglich, und für Industriegebiet und Förderschule sogar eindeutig sinnvoll. Allerdings können wir diesen Weg für die Privathaushalte nur weiter gehen, wenn er bezahlbar, belastbar und ehrlich kalkuliert ist.
Ich stehe dafür, dass wir mutig nach vorne denken – aber niemals die Menschen aus den Augen verlieren, für die wir es tun.